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| Im Frühjahr 1935 wurde
im Reichsluftfahrtministerium (RLM) der Bau eines Land- und
Wasserflughafens in Rangsdorf entschieden. Im Herbst des Jahres
zog die am 3. Oktober 1933 gegründete Bücker-Flugzeugbau GmbH
bereits von Berlin-Johannisthal in das neuerbaute Werk nach
Rangsdorf um und begann hier den Serienbau der Schul- und Sportflugzeuge
Bü 131 "Jungmann" und Bü 133 "Jungmeister". Der nur mit einer
Grasnarbe versehene Flugplatz blieb bis 1945 Bücker-Werksflugplatz.
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Offiziell wurde
dieser Flugplatz als Reichssportflughafen Rangsdorf mit dem
Aero-Club-Haus am Rangsdorfer See und einer Reichsschule für
Motorflug (RfM) nach Plänen von Prof. Dr.- Ing. Ernst Sagebiel
am 30. Juli 1936 und damit am Vorabend der Olympischen Spiele
von Berlin eröffnet. Hier waren die Teilnehmer
am Deutschen und am Internationalen Sternflug
eingetroffen und es fand der "Internationale Kunstflugwettbewerb
um den Preis der Nation" statt. In der Presse wurde Rangsdorf
als "der schönste Sportflughafen von Deutschland" bezeichnet. |
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